Nachkommen von Emanuel Prieb und Emilie Lenz
(Russische Version - Русская версия)
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Landkarte der nord-östlichen Ecke der deutschen Kolonien in Südrussland.
Grunauer Kolonie.
 (Bild vergrößern)
In der Nähe von Grunau besaß Emanuel sein Stadthaus (Foto unten)
und ein Raststhaus
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EMANUEL
PRIEB
*21.07.1852 Hoffental, Südrussland,
getauft am 10. Aug. in der KG Molotschna,
Taufzeugen: Eheleute Jakob und Christine Schäfer aus Molotschna;
+192..
Grunau
Ehefrau
Emilie
Lenz
*18..
Krim
+19..
Grunau
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Evangelische Kirche in Grunau

Emanuel besaß und betrieb mit Brüdern
Christian und
Salomon
das Landgut "Ternowka" (Siehe Landkarte links oben und das Ölgemälde unten - existiert nicht mehr)
umschließ 1200 ha Ackerland am Fluß Jantschul (in der Nähe von Guljai-Pole und 100 km von Prischib),
große Ziegelei (Dachziegel mit dem Abdruck "Gebrüder Prieb" wurde an umliegende
Dörfer und Städte bis nach Prischib geliefert), eine Windmühle, Kuh- und
Pferdeställe, große Obst- und Gemüsegarten
Ein Landgut, Ölgemälde, 1906:

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JOHANN
PRIEB
*1883 Ternowka
gef. 1919.. im Bürgerkrieg
keine Nachkommen
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NIKOLAI
PRIEB
*1885 Ternowka
gef. 1919 im Bürgerkrieg
keine Nachkommen
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EMANUEL
PRIEB
*1900 Ternowka
+1937 Stalino (Donezk) repressirt
Nachkommen unbekannt
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WILHELM
PRIEB
*1904 Ternowka
+1937 Stalino (Donezk) repressirt
Nachkommen unbekannt
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HERBERT
PRIEB
*1908 Landgut "Ternowka",
Südrussland, Russisches Zarenreich
+196.., ...,
Bundesrepublik Deutschland
Ehefrau:
Ursula
*1914
(lebt in Stade)
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Alexandra
Prieb
*29.2.1916 Ternowka
+199.. Donezk, UdSSR
Nachkommen unbekannt
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Johann und Nikolai waren im 1. Weltkrieg. Nach der Revolution kamen nach Hause. Ende 1918 verteidigten
das Landgut "Ternowka" von Machnos Banditen. Danach wurde das Landgut verlassen. Die Brüder
gingen in die Selbstschutztruppen der deutschen Kolonisten, die zunächst alleine gegen Roten und
gegen Machnos Banditen kämpften und sich dann der Weißen Garde anschloßen.
Beide im Bürgerkrieg 1918-1921 gefallen.
Emanuel und Wilhelm gingen im Jahre 1928 nach Donbass und
arbeiteten in Kohlengruben in Stalino. Im Jahren 1937-1941 repressiert und in Arbeitslagern umgekommen.
Herbert flüchtete vor der Entkulakisierung und wurde nach dem Krieg in Deutschland von seiner Kusine
Alide Smolinsky wieder gefunden.
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Alexandra lebte mit Emanuel und Willi in Stalino, schrieb Herbert, dass seine Heimat Russland sei,
und wollte die Briefe von ihrem und Herberts Kusin
Eduard aus Sibirien nicht beantworten
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