An meinem Arbeitsplatz:
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VIKTOR EDUARD
Dr. PRIEB
*16.04.1951 West-Sibirien
2. Abteil Tschebulinsker Schweinebetriebs,
Bolotnoer Rayon, Nowosibirsker Gebiet, UdSSR
Dipl.-Phys.
(Uni-Nowosibirsk, Uni-Tomsk)
Dr. rer. nat.
www.materialforschungsservice-dr-prieb.de
Schriftsteller und Dichter
www.literatur-viktor-prieb.de
Genealogieforscher und Familienhistoriker
www.stammbaum-familie-prieb.de und
mein Roman "Die Schließbarkeit des Kreises"
Seit 1990 in Deutschland (Dinslaken, NRW),
seit 1993 in Berlin
2 Töchter und 2 Enkelkinder
(Konstantin Lukas und Klara Maria Prieb)
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Mein Roman:
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Irma und Eduard
mit ihren älteren Kindern (v. l.):
Adolf-Eduard (steht), Willi (auf dem Schoß) und Lidija (steht).
Litzmannstadt, 4.09.1944 (morgen in die Waffen-SS):
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EDUARD CHRISTIAN
(In der Geburtsurkunde: Christian Eduard -
in der Familie immer Eduard genannt, später kam der Vatersname dazu)
PRIEB
* 20.03.1908
als dritter Erbe großen Vermögens
auf dem Landgut "Ternowka"
in den deutschen Kolonien Tauriens in Südrussland,
Zarenreich Russland;
+ 16.01.1985
als
verbannter Zwangsmaurer
in
Tschebulinsker Schweinebetrieb in Sibirien, UdSSR
Ehefrau (
10.06.1937 in Stalino):
Irma (Akulina)
Zschaworonkova
*10.06.1910
als Tochter freien russischen Bauern in Dorf Ducho, Krasnoer Volostj,
Smolensker Gubernija, Zarenreich Russland
+ 09.09.1990
als
verbannte deutsche Hausfrau,
Mutter von 5 Kindern,
Großmutter von 12 Enkelkindern
und Urgroßmutter von 4 Urenkelkindern
in Tschebula, Sibirien, UdSSR
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Einzimmerwohnung (das zweite Fenster von rechts) für 7 Köpfe in
diesem "Vierfamilienhaus". Tschebulinsker Schweinebetrieb in Sibirien, 1957:
Familienfoto mit Gästen: Tante Vera (Mutters Schwester - oben in der Mitte)
und ihrem Mann (Ex-NKWD-Mann) mit Viktor auf dem Schoß links vom Vater (Ex-Waffen-SS-Mann).
Tschebulinsker Schweinebetrieb in Sibirien (unter der Kommandanturaufsicht), 1953:
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Sophie und Christian mit ihren Kindern
Aliede und Friedrich (steht).
Guljai Pole, Sommer 1899:
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Sophie Prieb,
geb. Stark.
Prischib, 1900:
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Maria Friederike Stark,
geb. Möllmann -
Sophies Mutter.
Prischib, 1905:
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Durch Möllmanns verwandt und befreundet
mit der Familie Falz-Fein
(Friedrich Falz-Fein - Gründer
des Tierparks "Askania-Nova")
Die Nachkommen: Baron Eduard v. Falz-Fein
in Vaduz, Lichtenstein und
Boris v. Skadowsky (pdf-datei)
in Berlin (+20.04.2011) -
Enkel des Gründers von Stadt und Hafen
Skadowsk an Schwarzem Meer
(Boris Mutter - Sophie Falz-Fein - beide pdf-Dateien).
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CHRISTIAN JOHANN
PRIEB
*01.11.1846 Hoffental,
getauft am 1. Dez. in der KG Molotschna,
Taufzeugen:
Christian Prieb und
Margarethe Kammerer, geb. Schäfer;
+22.02.1919 Prischib
Ehefrau (1895, Prischib):
Sophie
Stark
*4.10.1865 Grüntal, Kirchengemeinde Prischib
+19.04.1940 Zaytschatjewka
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Stadtplan Prischib, 1926
(an der obersten Kreuzung rechts,
der Zentralschule schräg gegenüber stand Christians Stadthaus):
(aus "Heimatbuch der Deutschen aus Rußland", bearbeitet von Dr. Karl Stumpp, Stuttgart, 1957, S. 73)
(Bild vergrößern)
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Prischiber Kolonie und Landgut "Ternowka":
 (Bild vergrößern)
Christian besaß und betrieb mit Brüdern Emanuel und
Salomon
das Landgut "Ternowka" am Fluß Jantschul
(in der Nähe von Guljai-Pole und
100 km von Prischib entfernt). Dieses umschließ 1200 ha Ackerland (ein bebautes Landgut von 60 ha
kostete in Jahren von 1900 bis 1910 25000 Rubel Silber, sodass nur das Land von Cristian kostete glatte
0,5 Mio Rubel Silber), große Ziegelei
(Dachziegel mit dem Abdruck "Gebrüder Prieb" wurden hergestellt und an die umliegenden
Dörfer und Städte bis nach Prischib geliefert), eine Windmühle, Kuh- und
Pferdeställe (30 Kühen, 35 Rassepferde), großen Obst- und Gemüsegarten
(siehe die Urkunde unten).
Christians Stadthaus in Prischib:
Die Stelle am Rande der Sandgrube, wo bis zum Jahre 1944 Christians Haus stand.
Prischib (Molotschansk), 1996:
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JOHANN JOHANN
PRIEB,
Sohn von JOHANN JAKOB
(hatte zwei Brüder:
GUSTAV PRIEB und MICHAEL PRIEB)
*1812 Hoffental, Südrussland.
+1905 Prischib, Südrussland
Ehefrau
(04.06.1844 in Molotschna/Prischib):
Jakobina Schäfer
*1820 Prischib; +1912 Prischib
Johann Johann Prieb. Prischib, 1900:
Nachkommenüberblick
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Deutsche Kolonien in Südrussland (Taurien). Prischiber Kolonien und das Landgut "Ternowka"
 (Bild vergrößern)
Johann Johann arbeitete in Prischib (Zentrum der Kolonie) in der Verwaltung,
besaß mehrere Häuser in
Prischib. Nach der Abschaffung der Leibeigenschaft
in Russland im Jahre 1861 kaufte und pachtete Tausende ha Land.
So war bereits in der ersten in Russland geborenen Generation der Grundstein
für das künftige Vermögen der Familie Prieb gelegt worden, das seine Söhne weiter vermehrten.
Er hatte seinen Söhnen
Christian,
Solomon und Emanuel das etwa 1200 ha Ackerboden umfassende Landgut "Ternowka"
100 km nord-östlicher von Prischib,
in der Nähe von Guljai Pole überschrieben. Diese gründeten eine große Ziegelei "Gebrüder
Prieb", welche die Dachziegel mit diesem Abdruck herstellte und in alle umliegenden Siedlungen bis
nach Prischib lieferte. Sie betrieben auch eine große und modern ausgestattete Melkerei
und die Zucht von Rassepferden. Christian besaß noch ein großes Stadthaus in Prischib,
Emanuel - ein Stadthaus und ein Rasthaus in Grunau an Asowschem Meer.
Zwei andere Söne bekamen Ländereien in anderen Ecken der Schwarzmeerkolonien:
Wilhelm - süd-westlich von Prischib, westlich von Melitopol,
in der Nähe von
Falz-Fein'schem Landgut "Elisabethfeld" (die Landkarte oben).
Friedrich - in der Nähe von Berdjansk an Asowschem Meer.
Der jungste Sohn - Amandus -
bekam Weinberge auf der Krim, produzierte und lieferte den Krimsekt bis an den Zarenhof in St. Petersburg. Er betrieb in Prischib Gasthöfe und eine Weinstube
(hatte 5 Häuser in Prischib).
Die Töchter - Friederika und Wilhelmine - bekamen nach russischem
Erbrecht großzügiges "Nadelgeld" als Mitgift.
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"Nichts ist seltener, als einen hervorragenden Deutschen in seinem Lande zu sehen; alle gehen fort,
um sich im Auslande auszuzeichnen, die Mittelmäßigen bleiben zurück, vom Schuster
bis zum Philosophen." - Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch mit Soret, 14.02.1830
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JOHANN JAKOB
PRIEB
*4.08.1759 Dennhof Hall, Württemberg,
Deutsches Kaiserreich
+1841 Hoffental, Südrussland
Zarenreich Russland
Ehefrau:
Friederike Haussmann
*24.01.1774 Tiefenbach, Württemberg
*9.02.1850 Hoffental, Südrussland
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JOHANN GEORG
PRIEB
*08.02.1763
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KARL
PRIEB
*26.02.1772
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Deutsche gehen nicht zugrunde, wie die Juden, weil es lauter Individuen sind."
Johann Wolfgang von Goethe, Tagebuch, 15.03.1808
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Die drei Söhne kamen 1804. nach
Nordtaurien in Südrussland (heute Ukraine) und wurden zu deutschen Kolonisten im Zarenreich Russland.
JOHANN JAKOB PRIEB war unter den anderen schwäbischen Familien aus Württemberg
einer der Gründer der Kolonistensiedlungen Hoffental (1804) und Prischib (1805) am
Fluss Molotschna. Später entwickelte sich Prischib zum Zentrum der großen deutschen Mutterkolonie am
Fluss Molotschna -
Prischiber Kolonie. Sein Grabmal aus Gußeisen in Hoffental mit Auswanderungsdatum
existiert nicht mehr.
Dies war die europaenttäuschte, abenteuerfreudige
Generation der Übersiedler und der Neugründer.
Die ersten in der neuen Heimat Russland geborenen, das Reichtum errungenen,
es genossenen, es weiter gegebenen und noch vor dem Ersten Weltkrieg verstorbenen wie
JOHANN JOHANN PRIEB,
JOHANN MÖLLMANN,
AUGUST STARK,
JOHANN GEORG FEIN
und viele mehr gehörten zu der
Generation der Anschaffenden und der Entlöhnten.
Die nächsten, das Reichtum und die Familien vermehrten, den Ersten Weltkrieg, die Revolution
und den Bürgerkrieg erlebten und
alles verlorenen wie
CHRISTIAN JOHANN PRIEB,
EMANUEL PRIEB,
FRIEDRICH MAIER,
FRIEDRICH STARK,
FRIEDRICH von FALZ-FEIN -
der berühmte Gründer des Naturparks "Askania Nova" auf der Krim -
und unzählig viele mehr kann man bezeichnen als die
Generation der Vermehrer und der Verlierer.
Die im zwanzigsten Jahrhundert geborenen, all seine
Kataklysmen erlebten, gefallenen, verschollenen, getöteten, verbannten, deportierten und vernichteten wie
mein Vater - EDUARD CHRISTIAN PRIEB und 800 000 andere, in Verbannung umgekommene Russlanddeutsche
sind die
Generation der Opfer.
Die überlebenden, nach Deutschland zurück kehrenden und hier ihre neue Existenz
gründenden, wie ich -
VIKTOR EDUARD PRIEB - es bin und über 2.000.000 andere, die Überreste der deutschen Kolonisten
im Zarenreich Russland darstellenden Russlanddeutschen es sind, sind
die Generation der Überlebenden, der Flüchtlinge, der Heimkehrer, der Neugründer,
die hier in auferstandenem und wiedervereintem Deutschland als Spätaussiedler bezeichnet und beschimpft werden.
So hat jede dieser Generationen mit ihren Tugenden, Schweiß und Fleiß, Leben und Leiden zu der
"Schließbarkeit des Kreises" beigetragen:
(www.literatur-viktor-prieb.de)
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Das Familienwappen
des Prieb-Geschlechtes:
Bild vergrößern
und die Heraldik erfahren
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Namensursprung:
Deutsch: Frieden
<ahd. (althochdeutsch) fridu
<gotisch <germ. fribu;
Vorsilbe fri-:
<idg (indogerm.-vorgermanisch)
Pri-:
"lieben", "hegen".
Der Name
Prieb
stammt vermutlich von
Pribislav
- das slawische, bis zum Jahre 1150 auf dem Territorium heutigen Süd-Brandenburg
herrschende Fürstengeschlecht.
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JOHANN SEBASTIAN
PRIEB
von dem Prieb-Geschlecht aus Württemberg
und seine Ehefrau:
Feucht
aus Dennhof Hall, Jagstkreis, Württemberg,
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation -
das Erste Deutsche Kaiserreich
(seit der Krönung des deutschen Königs Otto I. zum römischen Kaiser am 2. Februar 962 in Rom
bis zum Verzicht des Kaisers Franz II. auf die "altdeutsche" Kaiserswürde und Beendigung
der Existenz des Reiches am 6. August 1806)
mit ihren vier Kindern:
-
JOHANN JAKOB, SOHN, *04.08.1759
-
Magdalena, Tochter, *29.09.1761
-
JOHANN GEORG, SOHN, *08.02.1763
-
KARL, SOHN, *26.02.1772
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