Stammbaum der Familie Prieb
des christlichen Glaubens (ev.-lutherische Kirche seit dem XVI. Jahrhundert)

Johann Sebastian - Johann Jakob - Johann Johann - Christian Prieb

Erforscht und aufgestellt sowie Webdesign von Dr. Viktor Prieb (www.literatur-viktor-prieb.de und www.materialforschungsservice-dr-prieb.de) nach historischen und archivalischen Dokumenten (Siehe dazu sein Buch "Der Zug fährt ab"), Ergänzungen von Brian Schatz aus Kanada (Taufdaten und -zeugen aus den Gemeindebüchern aus den Jahren 1833-1885 im Gebiet Jekaterinoslav) sowie nach Erinnerungen und Informationen von:
Eduard Christian Prieb; Alide Smolinsky, geb. Prieb, und Elvira Stritz, geb. Krüger, Tochter von Eugenia Prieb

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"Als der Großvater noch vor dem Ersten Weltkrieg starb, kamen zu seinem Begräbnis nach Prischib etwa 100 verwandte Prieb-Familien" - erzählte Tante Aliede weiter.
"Interessant!" - dachte ich - "Und in Sibirien waren wir alleine "begraben" und sich selbst überlassen. Auch noch mit so einem komischen Namen, der weder im Russischen, noch im Deutschen irgendeine übersetzte Bedeutung findet.

Wo sind sie denn alle geblieben - diese hundert Familien?.." - gerade diese Frage versucht jetzt diese Familienchronik zu beantworten...

Zum 200-jährigen Jubiläum
der Familie Falz-Fein in Russland:

Die vollendete Ausgabe ihres Stammbaums
vom Familienhistorikern Boris v. Skadowsky und Dr. Viktor Prieb. Berlin, 2007
(Lesen Sie dazu Kommentare von Boris v. Skadowsky als PDF-Anlage)

Baron Eduard Alexandrovitsch v. Falz-Fein
feierte am 14.09.2012 sein 100-jähriges Jubiläum!!!

Nachkommen von Christian Prieb und Sophie Stark

Friedrich Prieb, Aliede Smolinsky, geb. Prieb, Ludmila Prieb, Arthur Prieb, Eduard Christian Prieb,

(Russische Version)

Sophie und Christian mit ihren Kindern Aliede und Friedrich (steht).
Guljai Pole, Sommer 1899:
Christian Prieb-Familienfoto

Sophie Prieb,
geb. Stark.
Prischib, 1900:
Sophie Stark. Prischib, 1900

Maria Friederike Stark, geb. Möllmann - Sophies Mutter. Prischib, 1905:
Frau Stark (geb. Mehlmann). Prischib, 1905

Durch Möllmanns verwandt und befreundet mit der Familie Falz-Fein (Friedrich Falz-Fein - Gründer des Tierparks "Askania-Nova") Die Nachkommen: Baron Eduard v. Falz-Fein in Vaduz, Lichtenstein und
Boris v. Skadowsky (pdf-datei) in Berlin - Enkel des Gründers von Stadt und Hafen Skadowsk an Schwarzem Meer (Boris Mutter - Sophie Falz-Fein - beide pdf-Dateien).

CHRISTIAN JOHANN
PRIEB


*01.11.1846 Hoffental,
getauft am 1. Dez. in der KG Molotschna, Taufzeugen: Christian Prieb und Margarethe Kammerer, geb. Schäfer;
+22.02.1919 Prischib

Ehefrauen:


1. (1976):

Alide Schäfer

*1850...
+1880
Prischib


2. (1895):

Sophie
Stark

*4.10.1865 Grüntal, Kirchengemeinde Prischib
+19.04.1940 Zaytschatjewka



Stadtplan Prischib, Stand vom Jahre 1926
(an der obersten Kreuzung rechts, der Zentralschule schräg gegenüber stand Christians Stadthaus):
(aus "Heimatbuch der Deutschen aus Rußland", bearbeitet von Dr. Karl Stumpp, Stuttgart, 1957, S. 73)


Stadtplan Prischib, 1926
Prischiber Kolonie und Landgut "Ternowka":
Prischiber Kolonien und Landgut

Christian besaß und betrieb mit Brüdern Emanuel und Salomon das Landgut "Ternowka" am Fluß Jantschul (in der Nähe von Guljai-Pole und 100 km von Prischib entfernt). Dieses umschließ 1200 ha Ackerland (ein bebautes Landgut von 60 ha kostete in Jahren von 1900 bis 1910 25000 Rubel Silber, sodass nur das Land von Cristian kostete glatte 0,5 Mio Rubel Silber), große Ziegelei (Dachziegel mit dem Abdruck "Gebrüder Prieb" wurden hergestellt und an die umliegenden Dörfer und Städte bis nach Prischib geliefert), eine Windmühle, Kuh- und Pferdeställe (30 Kühen, 35 Rassepferde), großen Obst- und Gemüsegarten (siehe die Urkunde unten).

Christians Stadthaus in Prischib:
Christians Haus in Prischib

Die Stelle am Rande der Sandgrube, wo bis zum Jahre 1944 Christians Haus stand.
Prischib (Molotschansk), 1996:
Die Stelle auf der Christians Haus stand. Prischib, 1996

Der ganze Stammbaum auf 60 A4-Seiten
mit Chroniken, Dokumenten, Texten, Landkarten und Bildern


Die von der Bodenverwaltung des Gouvernements von Ekaterinoslav dem Grundbesitzer Christian Johann Prieb ausgestellte Ehrenurkunde.
Ekaterinoslav, 1912:

Die Ehrenurkunde des Grundbesitzers Christian Johann Prieb. Ekaterinoslav, 1912


Der Wortlaut der Ehrenurkunde
(übersetzt aus dem Russischen):

Die der BODENVERWALTUNG (ZEMSTVO) des GOUVERNEMENTS von EKATERINOSLAV


Ehrenurkunde


Die Bodenverwaltung des Gouvernements von Ekaterinoslav bestimmt dem Grundbesitzer des Kreises Uspenowka (Uspenowskoj Volosti) Christ. Johann Prieb diese Ehrenurkunde für die an der Landwirtschaftsmesse am 11.-14. September 1912 ausgestellten Exponate des Obstbaus.


Der Vorsitzende der Bodenverwaltung des Gouvernements: (Unterschrift)
Mitglieder der Verwaltung: (drei Unterschriften)
Der Vorsitzende des Messeorganisationskomitees: (Unterschrift)
Mitglieder des Komitees: (sechs Unterschriften)
Der Sekretär des Komitees: (Unterschrift)
Der Agronom der Bodenverwaltung des Gouvernements: (Unterschrift)


Kommentar: Der Vorname Christian, des tatsächlichen Teilnehmers an der Messe, wurde nachträglich in die Ehrenurkunde vor dem Namen Johann Prieb eingeschrieben. Die Ursache dieses Fehlers lag darin, dass der bereits verstorbene Johann Prieb, Christians Vater, in der Bodenverwaltung des Gouvernements immer noch als der Grundbesitzer des Landguts "Ternowka" eingetragen geblieben war.

Der ganze Stammbaum auf 60 A4-Seiten
mit Chroniken, Dokumenten, Texten, Landkarten und Bildern


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