Nachkommen von Eduard Falz-Fein und Sophie Knauf sowie Gustav Falz-Fein
(Russische Version - Русская версия)
Erforscht und aufgestellt von
Boris v. Skadowsky (FALZ-FEIN) nach historischen und archivalischen Dokumenten.
(Hier können Sie eine Email an B. von Skadowsky schreiben)
Zusätzliche Daten (rot markiert)
nach Informationen von Brian Schatz
(Taufdaten aus den Gemeindebüchern aus den Jahren 1833-1885 im
Gebiet Jekaterinoslav)
Webdesign, Ergänzungen und Korrekturen von
Dr. Viktor Prieb - Urenkel von Sophie Stark,
geb. Mehlmann,
und Enkel von Sophie Prieb,
geb. Stark.
Rückmeldungen per Email
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"Nichts ist seltener, als einen hervorragenden Deutschen in seinem Lande zu sehen; alle gehen fort,
um sich im Auslande auszuzeichnen, die Mittelmäßigen bleiben zurück, vom Schuster
bis zum Philosophen." - Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch mit Soret, 14.02.1830
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Eduard Falz-Fein:
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Sophie Falz-Fein, geb. Knauff:
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EDUARD FALZ
seit 1864
FALZ-FEIN
*1839 Elisabethfeld, Russland
+1883 Askania-Nowa, Russland
Ehefrau (1862):
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GUSTAV FALZ
seit 1864
FALZ-FEIN
*1844 Elisabethfeld, Russland
+1890 Askania-Nowa, Russland
Ehefrau (1884):
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Sophie Knauf
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Gustav Falz-Fein:
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Auf Gesuch von Friedrich Fein genehmigte der Zar Alexander der II.
im Jahre 1864
die Verbindung der Namen von Schwiegersohn FALZ mit dem Geburtsnamen der Tochter Fein zum
Familiennamen
FALZ-FEIN.
Später, im Jahre 1872, erfolgte Erhebung der Familie Falz-Fein in den erblichen
Stand
"Erblicher ehrenwerter Bürger" (Potomstvennyj Pocetnyj Grashdanin)
Seit 1915, nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
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FRIEDRICH
JAKOB FALZ
*16.04.1863 Tschaply, Russland,
getauft 12. Mai in der Kirchengemeinde
Alt Schwedendorf
seit 1864
FALZ-FEIN
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
+1920 Bad Kissingen/D.
beerdigt in Berlin
Sein Ehrengrab
mit der Inschrift:
"Der große Schöpfer des Tierparks "Askania-Nowa"
befindet sich in Berlin auf dem Friedhof "Zwölf Apostel"
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ALEXANDER
NIKOLAI GUSTAV (FEIN)
FALZ-FEIN
*23.11.1864 Tschaply, Russland,
getauft 29. Nov. in der Kirchengemeinde
Alt Schwedendorf
+1919 Berlin/D.
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
Ehefrau:
1. Anna Zugalowskaja
(Schwester der Schwiegertochter von Schriftsteller F.M. Dostojewski Katharina)
1 Sohn, 1 Tochter
2. V. Epantschina
(Nachkomme des Admirals)
1 Sohn (Eduard v. Falz-Fein in Lichtenstein) und
1 Tochter
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JOHANN
GUSTAV ALEXANDER FEIN
FALZ-FEIN
*24.06.1866 Tschaply, Russland,
getauft 8.Aug. in der Kirchengemeinde Eugenfeld
+1915 Wien/Ö.
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
Gustav war geisteskrank und hinterließ
keine Nachkommen
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Lydia
Falz-Fein
*1870 Ask.-Nova, Russland
+1937 Vilna, UdSSR
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von Falz-Fein
Ehemann:
1. DIMITRIJ
NABOKOV
1 Tochter,
2 Söhne
2. NIKOLAJ von PEUCKER
1 Tochter
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KARL
ALEXANDER EMANUEL
FALZ-FEIN
*22.10.1871 Tschaply, Russland,
getauft 9. Nov. in der Kirchengem. Eugenfeld
+1918 Cherson
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
Ehefrau:
Wakina
1 Tochter,
2 Söhne
(Nachkommen in Urugway)
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NIKOLAUS
FRIEDRICH ALEXANDER
FALZ-FEIN
*21.10.1873 Tschaply, Russland,
getauft 06.01.1874
in der Kircheng.
Alt Schwedendorf
+1939 Hamburg, Deutschland
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
Ehefrau:
1. G. Fritsch
2 Töchter,
1 Sohn
2. M. Ballhorn
1 Tochter
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EDUARD GUSTAV ALEXANDER
FALZ-FEIN
*25.09.1875 Tschaply
+25.01.1878 Tschaply
Kirchengemeinde Alt Schwedendorf
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(WOLDEMAR)
WILHELM ALEXANDER KARL BERNHARD
FALZ-FEIN
*1.08.1877 Tschaply, Russland,
getauft 11. Sept. in der Kirchengem.Alt Schwedendorf, Taufzeugen:
Woldemar Schlippe mit Ehefrau (wife) Olga Andnee,
Alexander Falz-Fein und Madame Maria Tscherskaja, geb. Knauff, Karl Knauff mit Ehefrau Anna,
geb. Nerlikofer und Diraktor Bernhard Bajhor mit Ehefrau Maria Bellevari
+1946 Vaduz, Lichtenstein
seit 1915
nach dem Verleihen des erblichen russischen Adels:
von FALZ-FEIN
Duma-Abgeordneter
Ehefrau (1910):
Nina Buka
1 Tochter
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Friedrich von Falz-Fein (l.) mit seinem engen Freund, dem Direktor des zoologischen Gartens Berlin,
Geheimrat Prof. Dr. Heck in Askania-Nowa:
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Wappen der Familie von Falz-Fein:
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Der Zar Nikolaus II. verlieh im Jahre 1915, nach seinem Besuch des Naturparks "Askania-Nowa"
im Sommer 1914 der Familie Falz-Fein in Anerkennung ihrer Verdiensten (Verdienstadel)
um die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der neuen Gebiete im Süden
des Zarenreiches den erblichen russischen Adel.
Friedrich Falz-Fein durfte selbst die dazugehörenden Familienmitglieder in den Adelsbrief
eintragen. Er hat nur die Nachkommen von Eduard Falz-Fein und Sophie Knauff berücksichtigt.
Das Adelsprädikat (Baron, Graf usw.) wurde im Adelspatent nicht bestimmt. In Deutschland darf
die Präposition "von" vor dem Familiennamen ohne offizielen Anerkennungsverfahren gesetzt
werden. So ein Verfahren für Anerkennung von ausländischen Adelspatenten gibt es
in Deutschland nach der Revolution 1919 und nach der Abschaffung von Adelsprivilegien nicht mehr.
Die russische Überschrift auf dem Wappenbild lautet:
Auf dem Original steht
mit der Hand seiner kaiserlichen Majestät geschrieben "Bestätige"
22. Juli 1915, Zarskoe Selo
Unten steht:
Wappen des Adelsgeschlechts Falz-Fein
weiter folgt die Wappenbeschreibung
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Im Jahre 1856 kaufte Friedrich Fein vom Herzog von Anhalt das Gut "Askania-Nowa" (ca. 52 000 ha), das
wegen seiner trotz Zuschüsse vom Herzog und Sonderprivilegien vom russischen Zaren
28 Jahre lang anhaltenden Unrentabilität verkauft werden musste. Friedrich Fein machte daraus ein
rentables Unternehmen.
Friedrich Falz-Fein erhielt als Erbe das auf 25 000 ha reduzierte Gut "Askania-Nova" und hat darauf
das Tierparadies "Askania-Nowa" geschaffen. Er erhielt testamentarisch von seinem Stiefvater Gustav
dazu noch das Gut "Elisabethfeld" und kaufte selbst das Gut "Naliboki", sodass sein Landbesitz
auf 65 000 ha belief.
Friedrich pflegte verwandschaftlich-freundliche Verhältnisse mit seiner Kusine
Sophie Prieb, geb. Stark. Er besuchte sie auf dem Gut "Ternowka", wenn
seine Wege mal daran vobei führten. Eines Tages, im Jahre 1916, kam er mit seinem Dreipferdegespann,
an dem hinten dran eine Riesenkiste mit Seidenstoff als Geschenk angebunden war
(Erinnerunger von Aliede Smolinski, geb. Prieb).
Das Geheimnis solcher Großzügigkeit lag darin, dass er im Jahre 1915 bei seiner Aufenthalt
in St.-Petersburg bezüglich des Adelsverleihens einen noblen Stoffladen besuchte. Der Ladenbesitzer
erkannte - durch die für Friedrich übliche, beschedende Bekleidung irritiert -
den vermögenden Kunden nicht und mißachtete ihn. Darauf kaufte dadurch gekränkter
Friedrich den Laden leer. Er wusste seitdem nicht so richtig, wohin mit dem Stoff, und verschenkte
ihn gern.
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Plan des Tierparks Askania-Nowa um 1920:
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